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Das Überwachungsnetz...
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Habe gerade den Artikel auf tagesschau.de über die Schließung von lavabit gelesen und mich kurzerhand entschlossen, lavabit 50$ zu spenden, um vor Gericht zu ziehen.
http://www.tagesschau.de/ausland/lavabit-schliesst-ueberraschend100.html
und die Erklärung von lavabit: http://lavabit.com/
Ich hab die Schnauze sowas von voll von diesen Heucheleien. jeder 'vernpnftige und gemäßigte' CDU/SPD/etc. Politiker verachtet Methoden zur Kontrolle und gerenell Regimes wie das im dritten Reich der DDR, China, Nordkorea, die Liste könne noch weitergehen... aber was im Moment an Möglichkeiten zur Kontrolle einfach mal angezettelt, gebilligt und gutgeheißen werden, geht auf keine Kuhhaut und reiht sich an die Liste unten dran...
Man weiß, was ich kaufe, wo ich kaufe, wieviel ich kaufe, wem ich email, was ich emaile, simse, mit wem ich telefoniere, wo ich mich wann aufhalte (Handy), und im zweifelsfall sogar die Inhalte meiner Kommunikation. Das Satellitenfoto meiner Wohnung auf Google lässt beinahe zu, dass man sogar die Schuhgröße meiner Katze erkennt (das hochauflösende der Geheimdienste sowieso!). Ich denke, wenn die systematische Erfassung und Auswertung dieser Informationen in eienem solchen Umfang vor 10 Jahren bekannt geworden wäre, hätten Schröder/Fischer nicht mal eben gesagt: "Das ist ein sensibeles Thema für uns Deutsche, bitte seid fair, liebe Amerikaner" oder "Der Steinmeier war's"!
Wie das in der Politik einfach verschleppt wird... und wir machen alle mit. Eigentlich müssten wir mit 10 Millionen betroffenen Menschen vor den Bundestag ziehen und demonstrieren! |
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12.08.2013 21:35:11 Uhr
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#2
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Du hast absolut recht. Das Problem ist nur, je mehr sich die amerikanische Staatengemeinschaft zu einem polizeilichen Überwachungsstaat auf Bürgerebene entwickelt (was ja bekanntlich seit 2001 massiv zugenommen hat), wird man nicht so ohne weiteres viel dagegen unternehmen können. Profitgier und Korruption unter dem Deckmantel jeglichen politischen Systems wird es immer geben, ganz gleich was der Staat vorgibt zu sein oder womit er seine Reaktionen rechtfertigt. Hat man den "Bundestrojaner" vergessen? Der einzige Unterschied zu Dt und den USA besteht darin, dass man vorgegeben hat, sich diesem zu entledigen. Im Endeffekt wird man aber nichts an der Tatsache ändern können, dass irgendein Staat immer mitschnüffelt. Das Problem der Amerikaner ist ihre (zum Teil berechtigte) derzeitige extreme Paranioa vor terroristischen Aktivitäten. Hingegen bekämpfen sie stetig die Auswirkungen, arbeiten aber wenig an den Ursachen des auf sie gerichteten Terrorismus. Solange die USA an der Polarisierung ihres Ansehens in Richtung gut/böse arbeiten, werden auch die Reaktionen der Auswirkungen ihres Images extremer werden - sowohl positiv, wie auch negativ.
Ich persönlich glaube, dass wir auch mit 20 Millionen Menschen vor den Reichstag ziehen könnten oder Sitzblockaden vollziehen könnten, es würde auf lange Sicht trotzdem nichts bringen.
Das ist nicht böse gemeint und ich möchte dir deine Verärgerung auch nicht schmälern, im Gegenteil, ich teile sie, auch wenn es sich vielleicht nicht direkt hieraus liest; aber man muss Realist bleiben.
Die Deutschen bekommen es ja nicht einmal im alltäglichen Leben gebacken, sich dem abnehmenden Datenschutz entgegen zu stellen; bzw. ist Datenschutz ganz offensichtlich ein uninteressantes Thema für sie. Das fängt bei der Nutzung von "sozialen" Diensten wie Facebook an, geht über Whatsapp weiter und endet irgendwo bei den ökonomischen Aussenposten der Amerikaner namens Apple, Google, Coca-Cola oder McDonald's.
Allen voran geht eine gewisse Sammelwut von Daten, derer sich auch die Geheimdienste bedienen. Selbst wenn die genannten 20 Millionen Bürger mit erhobenem Finger vor dem Reichstag à la "so nicht" demonstrieren, verspricht die Politik im günstigsten Falle mittelfristige Änderungen - aber nicht vor 2018 (Jahr aus der Luft gegriffen), stellen 2017 vor der Bundestagswahl fest, dass die Voraussetzungen immer noch nicht gegeben sind, und heizen das Thema noch mal an, um ab 2020 irgendwelche Änderungen in Angriff zu nehmen, die nie verwirklicht werden.
Jeder, der heute bei McDonald's sitzt und sich nen Burger isst, während er an seinem Smartphone über Google den neuesten Film sucht und ihn sich anschließend mit PayPal bei Amazon bestellt und dann noch via Facebook, Google+ usw. liked, trägt seinen Teil dazu bei und setzt Unmengen an Daten frei. Da sind die Geheimdienste fast noch das geringste Problem. 
Das eigentliche Problem sind die Bürger und ihr "Unwissen", nicht irgendwelche Staaten. So lange man nicht bei sich selbst ein Umdenken in Angriff nimmt, kann man noch so viel demonstrieren wie man will.
Ich mache bei mir keine Ausnahme was oben angesprochenes angeht, sehe bei der Nutzung von Lavabit einen Schritt in die (möglicherweise) richtige Richtung was den Datenschutz angeht, aber gleichzeitig was Payback, Kundenkarte XYZ, soziale Netzwerke etc. angeht eher schwarz - leider... |
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14.08.2013 19:47:33 Uhr
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#3
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..Also, was jeder für sich tun kann, ist also sich erst gar nicht bei facebook & co anmelden, nicht bei jedem Gewinnscheiß mitmachen bei dem man seine Daten preisgeben muß, und auch sonst "versuchen" nicht allzuviele Daten zu hinterlassen.
Ich glaube nicht, obwohl man theoretisch jeden der viel elektro-kommunikativ unterwegs ist überwachen kann, das dies auch praktiziert wird.
Sicher können alle Daten gespeichert werden, aber es fehlt schlicht das Personal um das gigantische Datenvolumen einfach nur so zu überprüfen.
So gesehen, haben sich "unbescholtene Bürger" der Überwachung schon entzogen, denn was nicht auffällt, wird nicht überprüft.
Ist trotzdem ne beschissene Sauerei. |
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16.08.2013 03:17:01 Uhr
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#4
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Aporpo Überwachung:
Hab ich geschickt bekommen, sehr schön: Gebt Ihr in Eurem Browser die Adresse http://www.wahlen.bayern.de/ ein, landet Ihr auf einer Seite des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung. Jetzt bitte einfach mal den Punkt zwischen "wahlen" und "bayern" durch einen Bindestrich (-) ersetzen. |
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16.08.2013 19:33:31 Uhr
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#5
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lol
Nicht schlecht... da hat sich wohl einer nen Gag erlaubt. ^^ |
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18.08.2013 17:49:41 Uhr
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#6
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...interessant und unheimlich |
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28.12.2013 23:05:04 Uhr
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#7
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lol... das ist bisl... wirklich unheimlich ^^ |
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28.12.2013 23:49:54 Uhr
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#8
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bayern.de Registriert auf .... (da wahlen.bayern.de eine Subdomain ist)
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Domaininhaber: Der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Adresse: Odeonsplatz 4
PLZ: 80539
Ort: Muenchen
Land: DE |
wahlen-bayern.de registiert auf ...
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Domaininhaber: D****** L******
Adresse: ********************
PLZ: 80807
Ort: Muenchen
Land: DE |
..habe absichtlich die Daten des 2ten Domaininhabers unkenntlich gemacht - wer sich auskennt - findet diese aber ohne Probleme
Auch wurde die Seite von den Landtagswahlen umgeleitet - dieses zeigt nun das "Weiße Haus"
http://www.wahlen-bayern.de/landtagswahlen
Es ist weitaus erschreckender, das viele Nachrichtendienste drauf angesprungen sind. (Welt, Focus etc.)
Aber die Idee ist nicht schlecht 
Hier noch weitere Infos

(Bildquelle: der_nachdenklicher / http://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?f=12&t=104688) |
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13.03.2026 10:25:54 Uhr
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# 9
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